Sind Wasserkocher Stromfresser im Haushalt?

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Ein Wasserkocher ist ein Haushaltsgerät, das aus den meisten Haushalten nicht mehr weggedacht werden kann. Grundsätzlich ist es wichtig zu erwähnen, dass ein Wasserkocher bis zu fünf Mal pro Tag in einem durchschnittlichen Haushalt angeschaltet wird. Nicht nur für ein heißes Getränk wie Tee und Kaffee wird der Wasserkocher genutzt, sondern auch zum Reinigen von unterschiedlichen Gegenständen. Doch ist die häufige Verwendung eines Wasserkochers aus energetischer sowie finanzieller Sicht überhaupt zu empfehlen?

 

Der Stromverbrauch

teapot-25163_640Wird ein Wasserkocher gekauft, achten die meisten Nutzer auf Geräte, die mehr als 2000 Watt aufweisen. Die Leistung besagt, dass ein Wasserkocher in der Regel zwischen zwei und vier Minuten benötigt, bis er das Wasser zum Kochen gebracht hat. Eine Kilowattstunde schlägt in der Regel mit 25 Cent zu Buche. Somit kostet ein Liter heißes Wasser um die zwei Cent. Sobald das Wasser den Siedepunkt erreicht hat, schalten sich die meisten Geräte direkt aus. Die Warmhaltefunktion ist bei den wenigsten Wasserkochern vorhanden, da normalerweise frisch gekochtes Wasser benötigt wird. Ähnlich einem Kochtopf auf dem Herd muss auch die bei einem Wasserkocher die Menge des H20 mit einberechnet werden – je weniger Wasser, desto schneller ist der Kochvorgang und desto weniger Energie wird benötigt.

 

Andere Geräte im Vergleich

Werden andere Geräte im Haushalt genutzt, um Wasser zum Kochen zu bringen,  verschlingen diese meistenstester-41740_640 mehr Kosten. Es ist wichtig zu erwähnen, dass es sich bei einem Wasserkocher noch immer um die stromsparendste Variante handelt, um Wasser zum Siedepunkt zu bringen. Der Herd oder die Mikrowelle nehmen nämlich je nach Gerät und Modell etwa 20 bis 50 Prozent mehr Energie in Anspruch. Beachten Sie, dass Sie Ihr Wasser nur dann richtig kochen lassen müssen, wenn Sie es auch tatsächlich benötigen (etwa zum Abtöten der Keime bei der Zubereitung von Babynahrung). In vielen Fällen reicht erwärmtes Wasser bereits aus, das auf 60 bis 70 Grad temperiert ist. Somit kann der Wasserkocher vor dem Erreichen des Siedepunktes ausgestellt werden.

 

Darüber hinaus ist zu erwähnen, dass der Wasserkocher im Vergleich zu anderen Geräten im Haushalt nur einen sehr geringen Stromverlust aufweist. Erhitzt man beispielsweise Wasser in einem Kochtopf, müssen nicht nur das Wasser, sondern auch die Herdplatte und der Topf erwärmt werden. Selbstverständlich mindert diese Tatsache die Energieeffizienz alternativer Erhitzungsmethoden ganz gewaltig. Auch darf man hierbei nicht vergessen, dass die Heizspirale im Wasserkocher exakt auf das Wasservolumen eingestellt ist. Selbstverständlich spielen bei der Planung und Produktion auch energetische Überlegungen eine tragende Rolle, weshalb Sie bei seriösen Anbietern immer ein aktuelles Energiediagramm zum jeweiligen Gerät einsehen können.

 

Strom mit Wasserkocher sparen

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten bei der Benutzung eines Wasserkochers Geld zu sparen. Der Stromverbrauch ist zu senken, indem der Wasserkocher regelmäßig entkalkt wird. Die Kalkschicht, die sich auf den Boden des Geräts absetzt oder gar die Heizspirale umschließt, kann dazu führen, dass zu wenig Wärme an das Wasser abgegeben wird. Wichtig ist somit die regelmäßige Entkalkung mit Essig. Aber auch andere Produkte aus dem Handel eignen sich für die Entkalkung des Wasserkochers, die jedoch zusätzliche Kosten verschlingen. Die Reinigung mit Essig und ein wenig Wasser ist bislang die kostengünstigste und schnellste Methode, um das Gerät effektiv von Ablagerungen zu befreien. Auf der Startseite gibt es weitere Hinweise zu Kauf und Reinigung.

 

 

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