Kaffeevollautomat vs. Wasserkocher – Wer macht den besseren Kaffee?

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Ein häufiger Verwendungszweck des Wasserkochers ist das Zubereiten eines klassischen Aufguss-Kaffees. Das heiße Wasser wird langsam auf vorgefertigtes Kaffeegranulat gegossen, und anschließend sorgen Milch und/oder Zucker für einen herausragenden Kaffeegenuss. Jedoch ist die Zahl dieser Kaffeekonsumenten in den letzten Jahren leicht rückläufig. Immer mehr Menschen setzen auf professionelle Maschinen, wie etwa die leistungsstarken Kaffeevollautomaten, um geschmacklich im Vergleich zum aufputschenden Heißgetränk aus einem Café keinerlei Abstriche mehr machen zu müssen.

 

Wo nun die genauen Unterschiede liegen und welche Zubereitungsform sich für welche Ansprüche am besten eignet, soll dieser kurze Vergleichsbericht offenlegen.

 

Instantkaffee mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher

 

Dampfender WasserkocherDer im Jahr 1890 erfundene Instantkaffee löst sich in heißem Wasser in Sekundenbruchteilen auf und ist darüber hinaus sehr preiswert und lange haltbar. Wenn man die benötigte Menge des Kaffeepulvers, den Wasserverbrauch und die Energiekosten für den Wasserkocher addiert, kommt man auf Gesamtkosten von etwa 20 bis 30 Cent pro Tasse – günstiger geht es wohl kaum. Allerdings liegen die Einschränkungen auf der Hand: Selbstverständlich kann solch trocken gelagertes Kaffeepulver in Sachen Aroma und Geschmack an frisch geschrotete Kaffeebohnen niemals herankommen. Auch Personen, die auf einen cremigen Kaffeeschaum großen Wert legen, werden von dieser Zubereitungsform eher enttäuscht.

 

Zudem schrecken die doch zahlreichen kleinen Arbeitsschritte hin zum fertigen Kaffee ab: Erst muss der Wasserkocher befüllt und gestartet werden, um anschließend rund 3 Minuten auf das Kochen des Wassers zu warten. In der Zwischenzeit wird das Kaffeepulver in eine Tasse gefüllt und ein Löffel bereit gelegt, mit dem es im letzten Schritt darum gilt, Kaffeegranulat und Wasser gleichmäßig zu durchmengen. Kurz gesagt: Sie übernehmen den aktiven Part bei der Kaffeezubereitung.

 

Fazit: Wer seinen Kaffe möglichst schnell, unkompliziert und darüber hinaus in bester Qualität genießen möchte, der ist mit einem Wasserkocher eher weniger gut beraten.

 

Kaffeevollautomaten sorgen für perfekten Kaffeegenuss in der eigenen Küche

 

Kaffeemaschinen und Wasserkocher im VergleichStellen Sie sich einmal folgendes Szenario vor: Es ist Nachmittag, sie sitzen im Wohnzimmer, sind überarbeitet und haben noch einen großen Stapel Akten vor sich liegen, die es zu sortieren und abzuheften gilt. In Ihnen erwächst der Wunsch nach einem Kaffee. Nicht irgend einen Kaffee – der perfekte Kaffe soll es sein. Mit üppigem Crema, vollen Aroma, markantem Geschmack. Eben genau so, wie Sie sich ihn wünschen. Während er in kürzester Zeit zubereitet wird, riechen Sie bereits schon den intensiven Kaffeegeruch, der aus der Küche in Ihr Wohnzimmer gelangt.

 

Wenn Sie diese Vorstellung anspricht, dann ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Kaffeevollautomat genau das Richtige für Sie. Denn mit diesem Gerät haben Sie gleich mehrere Vorteile: Durch etliche Einstellungsmerkmale ist es möglich, dass Sie sich genau Ihren individuellen Kaffe erstellen lassen können. Und zwar frisch und hochwertig, wie er Ihnen auch in einem Restaurant serviert wird. Auch der vollautomatische Prozess der Zubereitung spricht etliche Kaffegenießer an. Es ist kein aktives Verühren und abschmecken mehr nötig.

 

Allerdings wollen wir Ihnen hier auch nicht die beiden Nachteile eines Kaffeevollautomaten verschweigen: Zum einen liegen diese Maschinen weit über dem Preisniveau der Wasserkocher. Während ein neuer Wasserkocher aus Edelstahl bereits für gut 50€ erhältlich ist, so müssen für einen Kaffeevollautomaten mindestens 300€ eingeplant werden.

 

Daneben ist eine Kaffeemaschine per se etwas reparaturanfälliger als ein Wasserkocher. Daher unser Tipp: Heben Sie unbedingt die Garantie samt Kaufbeleg Ihres Kaffeevollautomaten auf. In dieser Zeit sollten Sie keinesfalls selbst an der Maschine ‘herumschrauben’, damit der Garantieanspruch nicht verloren geht.