Seit wann gibt es Wasserkocher?

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Wasserkocher werden in den heutigen Haushalten dauerhaft verwendet und können gar nicht mehr weggedacht werden. Immerhin kann mit den guten Haushaltsgeräten häufig Wasser gekocht werden, ohne dass eine lange Wartezeit einberechnet werden muss. Allerdings war das nicht immer so. Vor dem Wasserkocher waren die Wasserkessel vorhanden, die auf einer Feuerstelle angeheizt wurden. Auf dem Gasofen oder über dem Feuer konnten die Eisenkessel Heißwasser anbieten.

Die Erfindung des Wasserkochers

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Wasserkessel der Vergangenheit

Der eigentliche Wasserkocher, so wie wir ihn heute kennen, gibt es seit dem Jahr 1952. Die elektrische Antwort auf die alten Eisenkessel gab der Brite Russel Hobbs. Er brachte zu Beginn der 50er Jahre seine Modelle auf den Markt. Das war der Anfang des Wasserkochers der modernen Zeit, der mit Elektrizität funktionierte. Die Vorläufer des von Hobbs erfundenen Wasserkochers war der elektrische Wasserkocher auf der im Jahre 1883 veranstalteten Weltausstellung in Chicago. Zu dieser Zeit wurden elektrische Modelle aufgezeigt und vorgestellt. Wasserkocher sind in England seit 1850 bekannt und wurden hier auch schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts mit elektrischem Antrieb verwendet. Jedoch hatten sie eine deutliche veränderte Form, als wir sie heute kennen. Aufgrund der sehr frühen Erfindung des Wasserkochers kann nicht eindeutig benannt werden, wer nun den Wasserkocher in der modernen Form erfunden hat.

Der Aufbau

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In vielen Ländern wird bis heute Wasser in alten Wasserkesseln erwärmt

Der Aufbau der alten Wasserkocher, die zu Beginn der 1880er Jahre vorgestellt wurden, haben sich nicht sehr von den aktuellen Modellen unterschieden. Dennoch waren sie in ihrer grundlegenden Form gut funktionsfähig, auch wenn sie erst um die 70 Jahre später erfolgreich auf dem Markt integriert wurden. Vor den modernen Wasserkochern gab es die Pfeifkessel, die besonders langlebig waren. Die ersten Wasserkocher hatten ein Heizelement in ihrem Innenraum anzubieten, der jedoch dementsprechend häufig defekt war. Die Weiterentwicklung der Wasserkocher hat bis in die späten 50er Jahre angedauert, bis stabile Modelle verkauft werden konnten.

Der Unterschied zur heutigen Zeit

Natürlich gibt es einen klaren Unterschied zur heutigen Zeit. Schließlich ist zu erwähnen, dass die meisten Modelle aus der Vergangenheit nicht aus Plastik waren, sondern aus Edelstahl oder gar Metall. Der Aufbau der Modelle hat sich über viele Jahre verändert und aufgrund der vielen neuen Materialauswahl werden immer neue Materialien für die Wasserkocherherstellung verwendet. Aluminium und Plastik sowie Edelstahl sind die gängigsten Materialien, die aktuell verwendet werden. Kunststoff wurde erst zu Beginn der 70er Jahre eingeführt und hatte je nach Gerät Nachteile zu erfahren. Die Haltbarkeit von Kunststoff war zu dieser Zeit nicht auf dem gleichen Level wie in der heutigen Zeit. Die perfekte Kombination aus Kunststoff und Edelstahl konnte erst in den nachfolgenden Jahren erschaffen werden. Doppelwandige Behälter sowie edle Designausführungen werden auch noch heute als Neuauflage eingeführt. Die Auswahlmöglichkeiten in Formen und Farben nimmt ebenso kein Ende, was eine Vielfältigkeit des Marktes bedeutet.

 

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