Wasserkocher Geschichte – Erfinder und Veränderungen

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Wasserkocher – eine wirklich interessante Geschichte

 

Der Wasserkocher begleitet die Menschen mittlerweile seit 160 Jahren. Eine lange Zeit, in der sich genug Raum für Mythen und Gerüchte finden ließ. Das beginnt schon mit seinem Ursprung. Die Frage nach dem Erfinder des Wasserkochers scheint auf einem ähnlichen Gebiet angesiedelt zu sein wie die Frage nach dem erstmaligen Auftauchen von Henne oder Ei. Es gibt eine ganze Anzahl von Theorien und auch eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Erfindern rühmt sich mit der Schöpfung des Wasserkochers.

 

Wer hat’s erfunden?

 

Als einer der Kandidaten für den Ruhm als Erfinders des elektrischen Wasserkochers gilt Russel Hobbs. Der Brite, der 1952 Erfinder des Wasserkocher - Geschichte und Historieseine Modelle auf den Markt brachte. Doch wenn man bedenkt, dass die erste offizielle Vorstellung eines Wasserkochers 1893 auf der Weltausstellung in Chicago war, scheidet Hobbs aus der Reihe der erfolgreichen Aspiranten schnell aus. Aber auch das Gerät, das in Chicago gezeigt wurde, war nicht das erste seiner Zunft. Denn Wasserkocher sind in Großbritannien seit 1850 bekannt. Auf die Frage des Erfinders des Wasserkochers muss man auch in Zeiten der unendlichen Informationsfülle des Internets leider eingestehen, dass immer noch unklar ist, wem dieser Ruhm wirklich gebührt.

 

Plastik auf dem Vormarsch und schon bald wieder auf dem Rückzug

 

Auch wenn das Kind keinen echten Vater hatte, entwickelte es sich doch prächtig. Zunächst waren alle Wasserkocher Modelle aus Metall, doch das änderte sich mit dem Plastik-Boom sehr schnell. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts fand Kunststoff immer mehr Anwendungsgebiete und wurde damit auch zu einem Stoff, aus dem Wasserkocher gefertigt wurden.

 

Am Aufbau der Wasserkocher hat sich über die Jahre aber wenig geändert. Es gibt Modelle, deren Heizspirale offen liegt und andere Geräte, in denen sich die Spirale unter dem Boden befindet. Beim Wasserkocher aus Kunststoff liegt die Spirale fast immer offen. Diese Geräte sind in den letzten Jahren ein wenig ins Hintertreffen geraten, stattdessen gewinnen die Edelstahlwasserkocher wieder an Beliebtheit. Plastik hat schließlich in den letzten Jahren seinen Ruf als perfekter Stoff für alle Fälle eingebüßt.

 

Von Stillstand keine Rede

 

Auch wenn sich die Wasserkocher in ihrer langen Geschichte fortentwickelt haben, eines bleibt doch immer gleich. Ein Gefäß wird mit Wasser gefüllt, welches durch Einsatz von elektrischem Strom erhitzt wird. Doch wie auch die Zeiten immer schneller werden, werden die Wasserkocher ebenfalls schneller. Trotzdem gehen die Hersteller der Geräte vernünftig mit den Ressourcen um. Der Strom wird wesentlich besser genutzt und doppelwandige Behälter sorgen dafür, dass das Wasser länger eine hohe Temperatur hält. Im Design hat sich auch einiges getan. Vom Ursprungsmodell, das einem Teekessel gleicht, bis hin zu einem klaren und eleganten Design reicht die Palette der Modelle.

 

Trotzdem gibt es immer noch mehr Innovationsmöglichkeiten. Der moderne Wasserkocher kann daher mit Thermostaten ausgestattet sein, die das Wasser gradgenau erwärmen, oder bietet direkte Anwahlmöglichkeiten für Tee oder Kaffee. So wird selbst das leichte Unterfangen des Wasserkochens heute noch einfacher und effektiver. Da kann man mit gutem Recht darauf gespannt sein, was sich die Hersteller der Wasserkocher für die Zukunft einfallen lassen werden.

 

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